Nachhaltig & Erfolgreich Lernen

Lernberatung von André Mössner  Dipl. Math. ETH , Kantonsschule Zug (Gymnasium), Schweiz
  

Organisation des Lernens – Zeitliche Dimension

Zu einer guten Organisation deiner Lernarbeit gehört auch der wichtige Aspekt "Zeit".
Zeitplanung geschieht auf verschiedenen Ebenen:

Langfristige Zeit- und Arbeitsplanung
Eine langfristige Zeitplanung ermöglicht es uns, grössere Arbeitsmengen sinnvoll auf die einzelnen Wochen oder Tage zu verteilen. Nur so besteht die Gewähr, dass wir alle Aufgaben termingerecht bewältigen können.
Mehr dazu findest du auf Zeit > Zeitplanung langfristig
Eine sehr ausführliche Anleitung für Zeit und Projektplanung findest du auf MacFunktion > Zeitplanung
"Aufschieberitis":
Was passieren kann, wenn man zeitliche Vorsätze nicht einhält, habe ich auf Zeit > Zeitprobleme dargestellt.

Kurzfristige Zeitplanung
Mit einer kurzfristigen Zeitplanung lassen sich in der Wochenagenda Zeitfenster festlegen, welche du für für die einzelnen der anfallenden Arbeiten reservieren kannst.
Mehr dazu findest du auf Zeit > Zeitplanung kurzfristig
Wie das konkret aussehen kann, habe ich auf Zeit > Zeitplanung kurzfristig dargestellt.
Im kurzfristigen Zeitplan sind zum Beispiel enthalten:
Dein Stundenplan
Andere Verpflichtungen aus deiner Agenda
Zeiten, welche du für Hausaufgaben oder fürs Lernen auf eine Prüfung reservierst.
Setze auch Freizeit in deinen Plan! Wenn du es streng hast, ist Erholung wichtig.

Reservierte Zeiten: einhalten!
Selbstverständlich nützt die ganze Planung nur, wenn die reservierten Arbeitszeiten auch eingehalten werden.
Der Wochenplan mit Zeitfenstern verschafft dir einen Überblick über die aktuellen Verpflichtungen und teilt die Arbeitsmenge auf sinnvolle Zeitfenster ein.
Dieser Plan bringt für dich zwar gewisse Einschränkungen in der Freiheit, verschafft dir aber gleichzeitig wichtige Vorteile:
- Die Zeiten, welche für Freizeit geplant sind, kannst du jetzt unbeschwert geniessen. Du kannst nichts tun ohne schlechtes Gewissen, weil du genau weisst, dass du zur Zeit xy an deinem Arbeitstisch sitzen und konzentriert arbeiten wirst. Genaueres darüber kannst du lesen in Steiner, Lernpower
- Die Zeiten, welche für Arbeit reserviert sind, kannst du intensiver nutzen. Du weisst genau, dass danach wieder ein Freizeitblock kommt, in welchem du all das erledigen kannst, was dir während der Arbeit auch noch durch den Kopf geht. So bist du während der Lernphase konzentrierter.

Fixe Arbeitszeiten sind von Vorteil
Der Mensch ist ein "Gewohnheitstier" …
Wenn du dich überwinden kannst, an gewissen Wochentagen zu fixen Zeiten zu arbeiten, hast du zu diesen Arbeitszeiten viel mehr Lern-Energie.
Beispiel:
Du weisst, dass du jeden Mittwoch exakt um 15.00 zu arbeiten beginnst. Nach wenigen Wochen ist dein Unterbewusstsein so konditioniert, dass dann Arbeitszeit ist. So brauchst du weniger Überwindung, dich an den Tisch zu setzen. Die sonst oft lästige Anwärm-Zeit entfällt; du kannst sofort mit Arbeiten beginnen. (In Steiner, Lernpower ist das ausführlich begründet)

Finde deine optimale Tageszeit fürs Lernen
Gewisse Menschen sind morgens um 5 Uhr topfit und zu Höchstleistungen und konzentrierter Arbeit fähig. Diese sind oft abends müde und können dann nicht mehr arbeiten.
Viele junge Menschen gehören zu den "Morgenmuffeln" und haben zu frühen Stunden Probleme mit effektivem Arbeiten. Sie sind dafür bis weit in die Nacht hellwach und können dann auch produktiv arbeiten.
Finde selbst heraus, zu welchen Tageszeiten du eher müde und zu welchen du sehr leistungsfähig bist. Teile, falls möglich, deine Zeitfenster entsprechend ein. Dann erreichst du mehr in kürzerer Zeit. (Diese Idee habe ich Steiner, Energiekompetenz entnommen)

 

  


Letzte Änderung: 16.11.2011